Wie bereits angekündigt führt die Frankfurter Jugendantifa vom 8. bis zum 12. April eine Kampagne gegen Bullenrepression durch. Das finden wir natürlich unterstützenswert, scheint es doch (zumindest in Frankfurt) üblich geworden zu sein, jeglichen Ausdruck von Widerstand gegen das bestehende System mit massivem Polizeidruck zu begegnen. Völlig egal ist dabei, ob dieser Widerstand sich militant äußert oder nicht, wie immer wieder an völlig friedlichen Demos deutlich wird, die mit überproportionalen Bullenaufgeboten begleitet werden.
Eine schöne Spitze der letzten Zeit, die im Jugendantifa-Aufruf noch keine Erwähnung findet, ist natürlich der diesjährige Opernbal, als ein Großaufgebot der Polizei die Stadt abriegelte und harmlos PassantInnen belästigte, obwohl vorher keinerlei Proteste angekündigt waren und die Autonome Antifa [F] sogar eine inhaltliche Begründung für die Nichtdurchführung von Aktionen abgab. Diese peinliche Schlappe ist der Presseabteilung der Polizei (die ja sonst jeden Mist kommentiert) natürlich keine Meldung wert.
Deshalb fordern auch wir euch alle auf, im Rahmen der Kampagne kreative Aktionen durchzuführen und zur Großdemonstration am 12.4. nach Frankfurt zu kommen!
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