10. Mai – Podiumsveranstaltung

Am 10. Mai wird im Studierendenhaus der Uni Frankfurt eine Podiumsveranstaltung zum Thema „Der Iran – Analyse einer Diktatur“ stattfinden.
Da in letzter Zeit diverse Gerüchte kursieren, dass wir uns von dieser Veranstaltung distanziert hätten, möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das nicht der Wahrheit entspricht: Wir unterstützen die Veranstaltung nach wie vor.
Etwaigen Behauptungen, „die Antideutschen“ hätten uns gegen unseren Willen auf die UnterstützerInnenliste gestellt, uns wider besseres Wissen instrumentalisiert oder ähnlichem Schwachsinn erteilen wir hiermit eine Absage.
Die Drohungen, die Veranstaltung verhindern zu wollen oder sie gar bewaffnet anzugreifen finden wir erschreckend, raten aber zu Besonnenheit: lasst euch nicht von irgendwelchen Mackern einschüchtern oder zu unüberlegten Reaktionen hinreißen!
Die Lügen, die im Aufruf zur Störung der Veranstaltung verbreitet werden und an dessen Ende sich ein Link zur Propagandaseite kritischebildung.de befindet, dürften jedem Menschen, der den Aufruf zur Veranstaltung gelesen hat, ins Auge springen. Hier wird nicht zu einem Krieg oder sogar Nuklearkrieg gegen den Iran aufgerufen und was dergleichen Unsinn mehr ist. Die Verwirrten, die diesen Text verfasst haben, sollten sich doch bitte erst einmal informieren, bevor sie die Wände und Tische der szeneüblichen Locations mit ihren Hasspamphleten zuspammen.

In diesem Sinne,
bis Samstag,
Kritik und Aktion organisieren!

10 Tage wach…

Am 1. Mai wird die Scheiße gerockt!
Ab 22 Uhr spielen Rampue, Egotronic und Plemo im IVI. Und der Spaß kostet nur 7 Euro. Wenn das mal nicht cool ist?
PS: Ja, der Termin ist arbeiterfeindlich!

1. Mai – Die Pfalz ruft

Am diesjährigen 1. Mai kommen Nazis nach Kaiserslautern und Neustadt.
Mehr Infos auf: 1mai08.blogsport.de

Jugendantifa: Keine Freunde Keine Helfer!

Am 12.4. ist die Abschlussdemo der Jugendantifa-Kampagne gegen Polizeigewalt und -repression. Den Aufruf findet ihr unter http://www.jantifaffm.cwc.tc
Je mehr kommen, desto spaßiger wirds!

Aus gegebenem Anlass…

Am 29.3.2008 will der NPD Kreisverband Wiesbaden / Rheingau-Taunus in Mainz-Kostheim (nicht verwirren lassen, es handelt sich um einen Wiesbadener Vorort) eine Saalveranstaltung durchführen.
Die NPD-Präsenz in Wiesbaden ist kein Einzelfall – die NPD konnte in Wiesbaden inzwischen Fuß fassen. So führte die NPD im Mai letzten Jahres öffentliche Kundgebungen in Wiesbadener Vororten durch. Einen nennenswerten Widerstand von bürgerlicher Seite gab es hierbei nicht. Nur einige beherzte Antifas, unterstützt durch die lokale Punkszene protestierten gegen die Hetzkundgebungen der örtlichen Neonazis. Im Verlaufe dieses Protests griff Mario Matthes, ein bekannter Nazikader der zu diesem Zeitpunkt noch in Mainz lebte (jetzt im Rheingau), einen Punker an und schlug ihm einen Zahn raus. Die Polizei nahm dies nicht als Anlass die Kundgebung – die von ebenjenem Mario Matthes angemeldet war – abzubrechen, sondern sicherte die Durchführung der Veranstaltung. (Bericht zum Vorfall auf Indymedia)
Die Saalveranstalutng am 29.3. findet zum Thema „Die Unvereinbarkeit von multikulturellen Zuständen und rechtlicher Ordnung“ statt. Der übliche Rassismus – die üblichen Hackfressen.
Denn inzwischen wohnt der oben erwähnte Mario Matthes im Rheingau und ist auch prompt Kreisvorsitzender der NPD Wiesbaden / Rheingau-Taunus geworden. Der oben geschilderte Übergriff ist hierbei kein Einzelfall. Am 6.11.2006 überfiel eine Gruppe um Mario Matthes eine Saalveranstaltung des AStA der Uni Mainz und am 23.1.2008 bespuckte und schlug Mario Matthes einen Kommilitonen.
Auch gegen die Abweichler aus den eigenen Reihen geht Matthes mit Gewaltdrohungen vor. In einer E-Mail des ehemaligen NPD-Kreisvorsitzenden aus Mainz, Jörg Zeitzmann, heißt es:
„Die NPD Mainz (Kreisschatzmeisterin) hatte zum nächsten politischen Stammtisch am Freitag, den 03.03.2006 eingeladen. Gleichzeitig fand die KV Sitzung vorher statt. Gegen 19.15 Uhr trat der Anführer der Mainzer Freien Kameraden in den Raum und forderte den Kreisvorsitzenden Zeitzmann auf, den Raum zu verlassen. Wenn Sie nicht freiwillig gehen, so werden wir sie
rausschmeißen. Wir haben hier das Hausrecht!“
Kurzum: mit der NPD Wiesbaden / Rheingau-Taunus ist nicht zu spaßen. Helfen kann hier nur entschiedener antifaschistischer Widerstand. In diesem Sinne: Auf nach Mainz-Kostheim!

Treffpunkt: 17 Uhr, Bürgerhaus Mainz-Kostheim, Winterstraße
Aus Frankfurt nehmt ihr am entspanntesten und schnellsten den Regionalexpress, der um 15:53h am Hauptbahnhof losfährt und steigt dann in Mainz-Kastel in die Buslinie 56 und fahrt bis zur Winterstraße (die Strecke lässt sich aber auch zu Fuß bewältigen).

Mario Matthes
Mario Matthes

Soliparty für die Köpi

Köpisoliparty

29. März: Wiesbadener NPD plant Saalveranstaltung in Mainz-Kostheim.

Die NPD Wiesbaden/Rheingau-Taunus plant für den 29. März eine Saalveranstaltung im Bürgerhaus Mainz-Kostheim (Stadtkreis Wiesbaden).
Der NPD-Kreisverband war unter seinem Vorsitzenden Hans Schmidt jahrelang fast inaktiv. Seit dem Umzug des ehemaligen NPD-Kreisvorsitzenden von Mainz-Bingen und neonazistischen Wanderkaders Mario Matthes in die Nähe von Wiesbaden, haben die Aktivitäten der Wiesbadener NPD, deren AktivistInnen sich primär aus dem Spektrum der militanten „freien Kameradschaften“ rekrutieren, stark zugenommen. Matthes ist nun de facto die führende Figur bei der NPD Wiesbaden. Mit einer rassistischen Kampagne auf dem Wiesbadener Gräselberg, Flyer-Verteilaktionen und regelmäßigen Kameradschafstreffen versucht die NS-Szene um die NPD und das „Aktionsbüro Rhein-Main-Nahe“ in Wiesbaden und Umgebung Fuß zu fassen.

Nun kommen auch noch öffentliche Saalveranstaltungen dazu. Referent der Veranstaltung ist der ehemalige stellvertretende Vorsitzende der rassistischen und völkisch-nationalistischen Partei „Die Republikaner“ Björn Clemens. Clemens plädierte bei den „Rep“ für eine Öffnung nach rechts und eine Beteiligung an der so genannten „Volksfront von rechts“ aus NPD und DVU. Er kandidierte für den Bundesvorsitz, verlor aber in einer Kampfabstimmung gegen den derzeitigen Vorsitzenden Rolf Schlierer, woraufhin er aus der Partei austrat. Clemens ist als Anwalt tätig und vertritt regelmäßig Neonazis.

Dass die Stadt Wiesbaden mit dem Bürgerhaus Mainz-Kostheim offenen Neonazis Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, damit diese dort ihre rassistische Hetze verbreiten können, ist neu. Konnte die Stadt bei den diversen Veranstaltungen der „Rep“ noch darauf verweisen, dass diese Stadtratspartei seien, ist die Vermietung an die NPD so nicht zu rechtfertigen. Trotzdem hat die Stadt offenbar nicht vor, die Vermietung rückgängig zu machen. Stattdessen soll die Veranstaltung offenbar totgeschwiegen werden.

Das „Wiesbadener Bündnis gegen Rechts“ mobilisiert zu Gegenaktionen nach Kostheim. Achtet auf weitere Ankündigungen.

Rassistische Hetze stoppen! NPD-Veranstaltung verhindern!
Samstag, 29. März, 17:00 Uhr, Bürgerhaus Mainz-Kostheim, Winterstraße 20

Jugendantifa Kampagne

Wie bereits angekündigt führt die Frankfurter Jugendantifa vom 8. bis zum 12. April eine Kampagne gegen Bullenrepression durch. Das finden wir natürlich unterstützenswert, scheint es doch (zumindest in Frankfurt) üblich geworden zu sein, jeglichen Ausdruck von Widerstand gegen das bestehende System mit massivem Polizeidruck zu begegnen. Völlig egal ist dabei, ob dieser Widerstand sich militant äußert oder nicht, wie immer wieder an völlig friedlichen Demos deutlich wird, die mit überproportionalen Bullenaufgeboten begleitet werden.
Eine schöne Spitze der letzten Zeit, die im Jugendantifa-Aufruf noch keine Erwähnung findet, ist natürlich der diesjährige Opernbal, als ein Großaufgebot der Polizei die Stadt abriegelte und harmlos PassantInnen belästigte, obwohl vorher keinerlei Proteste angekündigt waren und die Autonome Antifa [F] sogar eine inhaltliche Begründung für die Nichtdurchführung von Aktionen abgab. Diese peinliche Schlappe ist der Presseabteilung der Polizei (die ja sonst jeden Mist kommentiert) natürlich keine Meldung wert.
Deshalb fordern auch wir euch alle auf, im Rahmen der Kampagne kreative Aktionen durchzuführen und zur Großdemonstration am 12.4. nach Frankfurt zu kommen!

Termine

In FFM steht in nächster Zeit so einiges an. Hier eine vorläufige Zusammenfassung:

1. Streich: In der Woche vom 7. bis zum 13. April findet eine Kampagne der Antifajugend zur Polizeirepression statt. Mehr Infos folgen demnächst.

2. Streich: Die Prozionistische Linke Frankfurt führt eine Veranstaltungsreihe zu 60 Jahre Israel im Rahmen der Kampgne „Stop the bomb“ durch:
- Di., 22.04., 20 Uhr „Rote Armee Fiktion – Die Stadtguerilla als
Avantgarde des Antizionismus“ mit dem Autor Jan Gerber aus Halle.
- Di., 29.04., 20 Uhr „Mit Freud – Psychoanalyse im Zeitalter des Suicide Bombing“ mit der Autorin Ljiljana Radonic aus Wien.
- Sa., 10.05., 20 Uhr Podiumsveranstaltung „Der Iran – Analyse einer
islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer“ u.a. mit dem
Herausgeber Stephan Grigat aus Wien, der Exil-Iranerin Fatihyeh
Naghibzadeh aus Berlin und dem Publizist Thomas von der Osten-Sacken aus Frankfurt.

3. Streich: Das [TheoriePraxisLokal] führt einige spannende Veranstaltungen durch:
- Am 12. 4. gibt es den Workshop „Was ist eigentlich ‚der Wert‘…“ im Insitut für vergleichende Irrelevanz (IVI).
- Am 29.3. findet das Tagesseminar „Kapital & Staat“ statt.
Mehr Infos auf theoriepraxislokal.org

4. Streich: Am 4.4. findet im Insitut für vergleichende Irrelevanz (IVI) eine Buchvorstellung mit Diskussion statt. Renate Lorenz und Brigitta Kuster stellen „sexuell arbeiten – eine queere perspektive auf arbeit und prekäres leben“ vor. VeranstalterInnen sind „queering work!“ mit Unterstützung des autonomen frauenlesben-referat im asta der uni frankfurt/m. Mehr Infos…

5. Streich: Das A-Team feiert am 14.3. Soli-Party in der Raumstation Rödelheim.

6. und letzter Streich: Am 31.3. findet im café kurzschlusz (rotes haus, Kleiststr. 5, ffm) im Rahmen der Ringvorlesung „Probleme der Dialektik heute“ ein Vortrag von Ingo Elbe zum Thema „Dialektik – ‚eigentümliche Logik eines eigentümlichen Gegenstands’? Marx und die Rezeption seiner ‚Darstellung in Widersprüchen’“ statt. Beginn ist um 19 Uhr.

Mit theoriebewegten Grüßen,
[KAOFFM]

Soliparty am 2.2.2008

Am 2.2.2008 werden wir im Institut für Vergleichende Irrelevanz (IVI) eine Soliparty machen. Als DJ wird Ölverteiler von KönICHreich auflegen. Außerdem gibt es einen Malwettbewerb, Cocktails und andere Specials…
Eintritt: 4 Euro – Anfang: 22 Uhr
Watch out for infos!